Ausflüge

1. EINE REGION VOLLER GESCHICHTE

EINE REGION VOLLER GESCHICHTE EINE REGION VOLLER GESCHICHTE EINE REGION VOLLER GESCHICHTE EINE REGION VOLLER GESCHICHTE

Wohl aufgrund der besonders guten klimatischen Bedingungen durch die Elbe mit angrenzender Hügelkette kamen schon in frühesten Zeiten Siedler in unsere Region. Ausgrabungsfunde aus den verschiedensten Zeiten und ihren Kulturen bestätigen dies.

Lovosice (dt.:Lobositz) ist eine der ersten Siedlungsstätten der Tschechischen Republik. Von der Besiedlung dieser Gegend über die Jahrhunderte zeugen die vielen erhaltenen und Ruinen der Schlösser und Burgen, die hier zu finden sind.

Erstmalig erwähnt wurde Lovosice im Jahre 1143, als Fürst Vladislav II. Lovosice und die Gemeinde Žernoseky (dt.:Szernosek) dem Prager Prämonstratenkloster Strahov schenkte.

Eine Sehenswürdigkeit ist die Barockkirche Svaty Vaclav (dt.:St. Wenzel) aus dem 18. Jahrhundert mit Interieur aus der Zeit des Rokoko. Eine Statue des Sv. Vaclav aus dem Jahre 1707 ist auf dem kleinen Platz in der Stadtmitte zu finden. 

Schloss Libochovice (dt.:Libochowitz)

Nach Verwüstungen während des 30jährigen Krieges und einem Brand im Jahre 1676 im Stil des Barock wiedererrichtet vom Grafen Gundakar von Dietrichstein, der das Schloss von der Familie Šternberk erworben hatte. Anschliessend an das Schloss wurde ein französischer Garten angelegt, heute ein Park, der zum Spazieren einlädt und in dem der Besucher Pfaue bewundern kann.

Besichtigungen werden ganzjährig angeboten, saisonal auch historisch gestaltete oder von Geisterwesen begleitete Touren.

Schloss Ploskovice (dt.:Ploskowitz)

Nahe Litomerice (dt.:Leitmeritz), an Stelle eines im 12.Jahrh. errichteten Rittergutes steht heute das Schloss Ploskovice.

Zwischen den Jahren 1720 und 1750 liess die damalige Besitzerin, Prinzessin Maria Anna Franziska von Sachsen- Lauenburg, spätere Herzogin von Toskana, das Schloss zu ihrem Sommersitz im Stil des Spätbarock um- und ausbauen.

Ab Mitte des 18. Jahrh. dann, nach neuerlichen Umbauten, diente es dem zurückgetretenen Ferdinand I., Kaiser von Österreich und König von Böhmen (als Ferdinand V. König von Ungarn und Kroatien), genannt Ferdinand der Gütige, als Sommerresidenz.

Wasserschloss Budyně nad Ohri (dt.:Budin an der Eger)

dem 13. Jahrh., oftmals umgebaut. Zum letzten Mal wurde es im 16. Jahrh. zu einem Renaissesanceschloss umgestaltet, einem der pompösesten Bauten in Böhmen. Es wird heute nur teilweise genutzt.

Im Schloss befindet sich ein Museum mit einer Sammlung von Stücken, die mit dem Ort Budyně verbunden sind. In dem Raum, in dem zu Zeiten des Jan Zbynek Zajic von Hazmburk Alchemie betrieben wurde, befindet sich heute ein Ausstellungsraum und Werkstatt zur Alchemie.

Ruine der Burg Hazmburk

Ursprünglicher Name wie die anliegende Gemeinde: Klappay, später, als sie in den Besitz von Zbynek Zajíc von Valdek überging: Hasenburg („Zajíc“ ist das tschechische Wort für „Hase“).

Die Burg wurde gegen Ende des 16.Jahrh. verlassen und bildet heute eine romantische Silhouette, bestehend aus dem „schwarzen Burgfried“ und dem „weissen Burgfried“.

Ruine der Hussitenfestung Kalich (dt.:Kelchberg)

Auf einem Felshügel über dem Ort Třebušín (dt.: Triebsch) befindet sich die Ruine der Festung Kalich, seinerzeit Eigentum des Hussitenführers Jan Zižka. Die Armee der Hussiten verweilte hier bis zu ihrer Niederlage 1437.

Burg Strekov (dt.: Schreckenstein)

Burg aus dem 14. Jahrh. in Strekov, das heute zu Ústí nad Labem (dt.: Aussig an der Elbe) gehört. Ehemals eine unter vielen Burgen entlang der Salzstrasse.

Sie beherbergt heute zwei Restaurants sowie eine Ausstellung zum Weinanbau und zur Erbauung der Burg.

Ruine der Festung Košťálov

Auf einem Felshügel über der Stadt Třebenice (Trebnitz), der eine wunderschöne Aussicht über die Landschaft bietet. Ursprünglich war die Festung Eigentum des Sv. Jiří (St. Georgs) Kloster der Prager Burg.

Archäologische Fundstücke der Region, sowie eine Sammlung Böhmischer Granate sind im „Museum Böhmischer Granate“ in Třebenice zu besichtigen - darunter auch der grösste gefundene Böhmische Granat. Das Museum befindet sich heute in einer ehemaligen lutheranischen Kirche in Třebenice. Es ist eines der ältesten Museen des Landes, gegründet 1872.

Auch eine Sammlung von Stücken der Ulrike v. Levetzow, der letzten Liebe des Johann Wolfgang von Goethe, welche in Třebivlíce (Trziblitz), nahe Třebrenice lebte, ist hier zu besichtigen.

Litoměrice (Leitmeritz)

Die königliche Stadt und Bischofssitz liegt am Zusammenfluss der Labe (Elbe) und Ohre (Eger).

Leicht erhoben, auf dem Domský vrch, dem Domhügel, steht der Dom sowie die Residenz des Erzbischofs und weitere kircheneigene Gebäude.

Am schönen, historischen Marktplatz im Zentrum der Stadt ist das „Kelchhaus“ zu besichtigen – unverwechselbar durch sein kelchförmig gebautes Dach. Der Kelch steht für die Weinanbautradition der Stadt.

In dem Haus, in dem sich die Weinstube „Na Vikárce“ befindet, lebte der bekannte tschechische Poet Karel Hynek Mácha. Er starb hier am 6. November 1836. Seine Wohnung steht zur Besichtigung.

Terezin (dt.:Theresienstadt)

Errichtet während der Habsburger Monarchie am Ende des 18. Jahrh. von Joseph II., der die Stadt nach seiner Mutter Maria Theresia benannte. Zu dieser Zeit die modernste Festungsanlage und die einzige, die hier im französischen Stil der Schule Maziéres errichtet wurde. Nahezu die gesamte Festung ist erhalten.

Seine traurige Berühmtheit erlangte Theresienstadt während der Besetzung Böhmen und Mährens durch die Nationalsozialisten: Die etwas vorgelagerte, sogenannte „Kleine Festung“ wurde während der Besetzung Böhmen und Mährens durch die Nationalsozialisten im 2. Weltkrieg erst als Gestapo- Gefängnis für Oppositionelle, Mitglieder des Widerstandes und Kriegsgefangene genutzt, dann wurde die Garnisonsstadt zu Ghetto und Konzentrationslager für die jüdischen – oder als jüdisch geltenden- Bürger Böhmens und Mährens sowie für bekannte Juden aus ganz Europa. Die meisten von ihnen erwartete der Weitertransport in das Vernichtungslager Auschwitz. Über 160 000 Menschen waren hier interniert, ca. 36 000 Menschen starben hier.

Heute befindet sich hier Gedenkstätte (seit 1947), Museum und Begegnungstätte, die „Kleine Festung“ kann besichtigt werden. 

Museum der Volksarchitektur und Bahnmuseum in Zubrnice (dt.: Saubernitz)

Das jüngste Freilichtmuseum in Böhmen, in dem Sie einen Bauernhof besichtigen können, einen Dorfladen und die Kirche. Auf dem Dorfplatz befindet sich ein Barockbrunnen. Nahe des Dorfes befindet sich die kleine Bahnstation mit Museum.

Tagesausflug zur Hauptstadt Prag

Mit dem Auto (Autobahn D8, ca. 45 Minuten), wie auch mit Bus oder Bahn ist Prag leicht zu erreichen. Züge und Busse und fahren stündlich Richtung Prag. Weitere Informationen erhalten Sie an unserer Rezeption.

2. DAS BÖHMISCHE MITTELGEBIRGE

DAS BÖHMISCHE MITTELGEBIRGE DAS BÖHMISCHE MITTELGEBIRGE DAS BÖHMISCHE MITTELGEBIRGE DAS BÖHMISCHE MITTELGEBIRGE

Die Umgebung um Lovosice (Lobositz) bietet ein vielfältiges Landschaftsbild: Im Süden das böhmische Tafelland, in dem sich nur ab und an ein kleiner Hügel erhebt – der bekannteste ist der sagenumwobene Hügel Řip, an dem die Tschechische Geschichte der Sage nach ihren Ursprung findet: Urvater Čech (ausgesprochen: Tschech), so heisst es, habe hier mit seinem Gefolge eine Rast eingelegt und vom Hügel über das Land geschaut. Als er sah, welch wunderschöne Landschaft sich unter ihm erstreckte, entschied er, hier zu bleiben und sich anzusiedeln.

Es gibt allerdings auch die Theorie, dass der Urvater Čech nicht auf dem Řip, sondern auf dem Lovoš (Lobos) Rast gehalten hat. Denn eigentlich passt seine Beschreibung des Ausblicks eher zum Lovoš.

Lovosice liegt unterhalb des Lovoš, und so können Sie ihn erklimmen und bewundern, was Urvater Čech beschrieb: "Seht, das ist das Land, das wir gesucht haben. So oft habe ich euch versprochen, dass ich euch hierher führen werde. Hier ist das versprochene Land, voll Wild und Vögel, in dem süßer Honig und Milch in Überfluss sind. Hier werdet ihr ohne Mangel leben und eine gute Verteidigung gegen Feinde finden."

Im Norden und Nordwesten von Lovosice liegt das Böhmische Mittelgebirge, ein Vulkangebirge. Seit dem Jahre 1967 gilt es als Naturschutzgebiet. Lovosice gehört zum „Milešov- Mittelgebirge“, das seinen Namen nach dem höchsten und windigsten Hügel des Mittelgebirges trägt – Milešovka (Milleschauer/ Donnerberg).

Říp (dt.:Georgsberg) (456m)

Auf diesen Berg gelangen Sie leicht über einen Weg, der von Roudnice nad Labem (Raudnitz an der Elbe) zum Gipfel führt. Geniessen Sie das wunderschöne Panorama des Böhmischen Mittelgebirges und die Sicht bis Prag. Auf dem Gipfel befindet sich eine romanische Rotunde zu Ehren des hlg. Jiři (dt.:Georg) aus dem 12. Jahrh. – eine der ältesten Bauten in der Tschechischen Republik.

Milešovka (dt.:Milleschauer, Donnersberg) (837m)

Am windigsten Ort Böhmens, auf dem Gipfel des Milešovka, befindet sich die über hundert Jahre alte Wetterstation. Bei schönem Wetter werden Sie mit einem traumhaften Ausblick für den Aufstieg belohnt.

Lovoš (dt.:Lobos) (570m)

Naturschutzgebiet. Der Wanderweg führt über den Lovoš und Boreč. Auf dem Gipfel des Lovoš befindet sich eine kleine Gaststätte mit Ausblick auf den mäandernden Fluss Labe (Elbe).

 

Tipy na výlet - Lovoš

Borečský vrch (dt.:Boretzer Berg) (446m)

Bemerkens- und sehenswert: warme Luft steigt aus dem Innern des Boreč- Hügels durch Erdlöcher auf und verwandelt den Gipfel selbst im Winter in eine kleine Frühlingslandschaft. Der Temperaturunterschied beträgt bis zu 16 Grad Celsius.

Durch das Oparnotal (dt.:Wopparner Tal) zum Hügel Lovoš (dt.:Lobos)

Aufstieg von Malé Žernoseky (Klein Szernosek) (Entfernung zu unserem Hotel 3km) durch das romantische Tal des Milešovbaches, über Ruinen der Oparno- Festung und über den Hügel Lovoš nach Lovosice.

3. FAHRRADTOUREN

Trails

  • Radweg entlang der Labe (Elbe): dieser Fahrradweg führt an der Elbe entlang und verbindet die Städte Dresden und Prag. Er führt durch Ústí nad Labem, Libochovany, Velké Žernoseky, Žalhostice. Nach Roudnice nad Labem führt der Weg weiter am rechten Flussufer entlang und provisorisch über die Autostrasse.

    Zwei weitere Radwege sind hier angeschlossen:

    • Radweg von Vlastislav nach Malé Žernoseky: Über Košťálov, Boreč, Opárno. In Malé Žernoseky besteht die Möglichkeit, mit der Fähre über die Labe (dt.:Elbe) überzusetzen und dann auf dem Radweg Dresden- Prag weiterzufahren.

    • Radweg durch die Weingärten: Wie der Radweg entlang der Labe ab Velké Žernoseky über Litoměřice, Roudnice nad Labem und Mělník. Er führt zum Flussdelta nach Mělník, wo Vltava (dt.:Moldau) und Labe (Elbe) ineinander übergehen.

Der nächste Farradverleih befindet sich in Ústí nad Labem – Information und Reservierung über unsere Hotelrezeption.

Weinanbaugebiete

An beiden Ufern der Elbe schliessen sich Weinanbaugebiete an – von Velké Žernoseky (Gross Szernosek) bis nach Litoměřice. Die meisten dieser Weingärten stammen aus der Zeit Karls des IV., König von Böhmen und römisch- deutscher Kaiser. Die erste Erwähnung, dass in dieser Region Wein angebaut wurde, stammt aus dem Jahre 1057.

In den alten Weinkellern des ehemals dominikanischen Klosters St. Jakub werden Fremdenführungen und Weinproben veranstaltet. Als die Begründer der Weinbautradition in dieser Region gelten die Zisterzienser – Mönche, welche im Jahre 1251 grosse Weinkeller in Velké Žernoseky erbauten.

Ungefähr 600 Hektar dieser Weingärten zählen zu den am nördlichsten gelegenen Weingärten Europas. 

Aussichtsflüge

Vom Sportflugplatz Roudnice nad Labem aus werden Aussichtsflüge angeboten: Hubschrauber, Segelflugzeug oder Leichtflugzeugen. Über Route sowie die Länge des Fluges stimmt der Kunde sich mit dem Piloten ab.

ZOO in Ústí nad Labem (Aussig an der Elbe)

In den 1970er Jahren wurde hier ein grosser Zoo (Areal ca. 30ha) errichtet. Im oberen Teil des Zoos kann der Besucher Freigehege mit Nashörnern, Giraffen, Zebras und Antilopen besichtigen – durch den Zoo fährt eine kleine Bahn, mit der die Entfernungen und der Aufstieg überbrückt werden können.

Für die jüngeren Besucher bietet der Zoo immer wieder kleinere und grössere, Holzspielplätze, und vor allem die Dinosauriermodelle beeindruckend .


Hotel Lev Lovosice v Lovosicích hodnocení